Matti kommt von einer kleinen Stadt in Finnland. Er wurde als Wunderkind auf dem Klavier betrachtet und dementsprechend gefördert. Mit vierzehn konnte er dem Druck von aussen nicht mehr standhalten und wollte das Klavier an den Nagel hängen. Auf seiner langen, sinnsuchenden Wanderung durch die finnischen Wälder lernte er Laulaja und Runotar kennen, durch welche er mit Ach und Krach wieder den Zugang zu seinem Instrument fand. Seit sechs Jahren begleitet er sie an die Sommerfestivals. Zu seinen Hobbies gehört auch das Auswendiglernen von deutschen Sätzen.
Matthias Berger wurde 1982 in Zürich geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 6 Jahren bei Keiko Kohama an der Jugendmusikschule Knonaueramt. Während seiner Zeit an der Kantonsschule Wiedikon trat er als Jungstudent in die damalige Hochschule für Musik und Theater Zürich ein, wo er nach der Matura bei Adalbert Roetschi Klavier studierte. Liedbegleitung und Kammermusik bildeten seine musikalischen Schwerpunkte, welche ihn seither intensiv beschäftigen. Neben seiner Unterrichtstätigkeit an den Musikschulen Knonaueramt und Bülach widmet er sich auch musiktheatralischen Projekten.
Runotar ist im hohen Norden aufgewachsen. Ihre Eltern hat sie nie gekannt und so wurde sie von einer naturverbundenen Finnin im Wald grossgezogen. Bei ihr lernte sie die Kunst der Sprache lieben. Seit ihrer Bekanntschaft mit Laulaja bringt sie diese unter die Leute, mit der überzeugung, die Menschen wieder mit ihrem Ursprung zu verbinden. Sie ist musikalische Leiterin der Band und erledigt die Pressearbeit. Zudem ist sie das einzige Mitglied der Band, welches Deutsch spricht.
Stéphanie Maurer schloss 2005 ihr Violoncellostudium mit der Konzertreife an der Zürcher Hochschule der Künste ab und verbrachte danach ein Jahr in Helsinki, Finnland, wo sie als Cellistin und Sprachlehrerin arbeitete.
Im Frühling 2007 begann sie ihre interdisziplinäauml;re musikpädagogische Ausbildung, welche sie im Sommer 2007 für ein Jahr an die Schauspielschule Zürich führte. Im Sommer 2010 erwarb sie ihr pädagogisches Diplom mit den Vertiefungen Sprechtechnik bei Elke Schwarzstein, Komposition bei Kaspar Ewald, Körperschulung bei Regula Kym und Sologesang bei Dorothee Labusch. Seither arbeitet sie als freischaffende Musikerin und Theaterschaffende mit Kindern und Erwachsenen.
Ihr erstes Musiktheater – "Yetiade", eine satirische Politkomödie auf Basis von Liedern von Robert Schumann - entwickelte sie mit Matthias Berger im Rahmen des Theaterfestivals "TiaR" an der Schauspielschule Zürich. Zudem war sie als Schauspielerin in den Projekten "Fausi", "Warten auf Grün" und "Auf der Suche nach dem Schnatz" zu sehen. Im Masterprojekt "Durst.Stillen.Leben." von Nanette Weidmann und in "Hippolytos" im Kulturmarkt Zürich stand sie als darstellende Cellistin auf der Bühne.
Im Frühling 2009 schrieb sie das Stück "5vor12 im Berg", in welchem sie eigene Texte für Stimme, Jazzposaune und Klavier vertonte und dramaturgisch mit eigenen Gedichten zu einem literarischen Musiktheater verband, welches mit Bernhard Bamert und Matthias Berger in Bern und Zürich zu sehen war. Aus ihrem Musiktheater "Lermi spielt Tango", aufgeführt im Sommer 2010, entwickelte sich die Band Lermi.
Elisa wuchs mit der Natur auf und hat sich ihre Flöten im Laufe der Jahre selbst geschnitzt. Vor fünf Jahren ist sie auf einem ihrer ausgiebigen Spaziergänge rein zufällig auf die dreiköpfige Truppe "Lermi" gestossen, welche von ihrem Flötenspiel vollauf begeistert war und sie unverzüglich als festes Mitglied in ihre Band aufnahmen. Zusammen mit Matti hat sie eine Art Winterlager entwickelt, welches auch als Lagerraum für die Band brauchen. Seit kurzem widmet sie sich mit Laulaja auch der südeuropäischen Musik und hat sich einen Dudelsack erstanden.
Elisabeth Sulser ist in Chur aufgewachsen und hat an der Schola Cantorum in Basel Alte Musik mit Hauptfach Blockflöte studiert (Lehrdiplom 2003) und danach an der Musikhochschule in Zürich mit dem Konzertdiplom abgeschlossen (2007).Sie wurde mit dem Eliette von Karajan Kulturfonds und mit dem Förderpreis des Kantons Graubünden ausgezeichnet und war Preisträgerin des Stipendienwettbewerbs der Friedl Wald Stiftung.Seit vielen Jahren unterrichtet sie Blockflöte an der Musikschule in Bremgarten (AG) und seit 2008 an der Pädagogischen Hochschule in Chur. Zudem ist sie in internationalen Medien als Synästhetin bekannt geworden.
Laulaja kam vor zehn Jahren zum ersten Mal in den finnischen Wald und lernte dort Runotar kennen, welche ihm das Singen und Sprechen beibrachte und ist der finnischen Musik und den Frauen verfallen. Seither verlässt er jedes Jahr für die Sommermonate seine Heimat, das Nichts. Er ist der Initiant der Band Lermi und zuständig für die Programmwahl. In Zukunft will er auch den Winter in der hiesigen Welt verbringen. Dazu braucht er jedoch eine Frau. Zuschriften sind immer herzlich willkommen.
Der junge Bariton Chasper-Curò Mani aus Graubünden hat sein Gesangsstudium an der Musikhochschule Zürich (ZHDK) bei Jane Thorner-Mengedoth abgeschlossen (Konzert- und Lehrdiplom mit Auszeichnung).Er wirkte in mehreren Theater- und Opern-produktionen, ist Mitglied der "Jungen Oper Zürich" (Operton) und setzte sich in letzter Zeit auch vermehrt mit zeitgenössischer Musik und dem zeitgenössischen Musiktheater auseinander.So war er im Sommer 2009 er als Vater (Peter Besenbinder) in Humperdincks Oper Hänsel und Gretel (Waldbühne Arosa) zu hören und wird dort nächsten Sommer sein Rollendebut als Malatesta in der Oper Don Pasquale von G. Donizetti geben.Der Sänger tritt regelmässig als Solist auf, widmet sich intensiv dem Liedgesang, alter Musik und dem Volkslied. Ausserdem gründete er das Acapella-Quartett "Les confitures". Im Jahre 2007 war er Preisträger der Friedl Wald Stiftung und erhielt im gleichen Jahr den Förderpreis des Kantons Graubünden.Neben seiner sängerischen Tätigkeit absolvierte er im Sommer 2010 das Chorleitungsstudium (Kantorat) in Zürich.